„Gemeinsam Kirche sein“ – dem Wunsch vieler Menschen nach verstärkter Kommunikation in der Kirche, nach deren Teilhabe an den Nöten der Menschen, nach Beteiligung vieler an der Gestaltung kirchlichen Lebens haben sich die deutschen Bischöfe im Geiste der Konzilstexte des Zweiten Vaticanums gestellt und ein Wort zur Erneuerung der Pastoral verfasst. Unsere Gemeindeassistentin Antonia Kirtzel hat uns in diesen Text eingeführt. Ein reger Gedankenaustausch folgte:

„Die vielen Charismen sind der Reichtum der Kirche“
Wissen wir von den persönlichen Gaben jedes Einzelnen, die in ihrer Entfaltung zu ganz neuer Ausdrucksgestalt kirchlichen Lebens führen können? Oder versuchen wir vor allem vorgegebene „Ehrenämter“ zu besetzen? Sind wir offen, einladend gegenüber neuen Gesichtern?
Im Geheimnis der Eucharistie erfahren wir den untrennbaren Zusammenhang unserer Vielfältigkeit. Eine festlich gefeierte Sonntagseucharistie ist ein unverzichtbares Zentrum unseres Miteinanders.

„Die Kirche ist priesterliches Volk Gottes“
Jeder Getaufte ist zum Priestertum berufen. Jenseits aller Machtlogik sind wir zu Hingabe und Sendung berufen, sind wir nicht Mitarbeiter, sondern Mitverantwortliche des Klerus im Verständnis eines dienenden Zueinanders. Gläubige in ihren Diensten weiterzubilden, ist notwendig, bedeutet Wertschätzung und ist uns ein wichtiges Anliegen.

„Leitung in der Kirche hat viele Gesichter“
Leitende in der Kirche sollen die Situation der Menschen wahrnehmen und annehmen, um sie auf den Weg zur Einheit mitzunehmen, dabei im Hintergrund bleibend und in Verbindung mit den Priestern. Dieser Herausforderung möchten wir uns selbst stellen. Wir möchten Leitende unserer Gruppen und Kreise bestärken. Ein Anliegen ist uns die Sendung derer, die einen liturgischen Dienst antreten. Wir haben uns die Leitungsstrukturen unserer Pfarrei bewusst gemacht und Ideen entwickelt, wie wir die Organisationsmöglichkeiten unseres Gemeindelebens transparenter machen können.

„Die Pastoral der Kirche erneuert sich“
Die Gestalt der Pfarrei wandelt sich. Auch unsere traditionelle Pfarrgemeinde öffnet sich, wird zur Gemeinschaft von Gemeinschaften. Es gilt, eine lebendige Gemeinde in Radebeul zu erhalten und gleichzeitig, Kontakt zu suchen, damit unsere Verantwortungsgemeinschaft zusammenwachsen kann. Am 12. April, 19.30 Uhr laden wir Sie mit all Ihren Fragen zu einem Informationsabend über diesen Erkundungsprozess ein.

Hier noch weitere Beratungsthemen und Beschlüsse:

Kreuz in der Außenanlage
Die existierenden Beschlüsse der beiden Gremien zum äußeren sichtbaren Zeichen (2010) sollen aufgenommen werden. Der Kirchenrat soll eine Baukommission einsetzen zur Umsetzung der existierenden Planung.

Kreuz in der Kirche

  • Gemeindeabend (zeitnah): Vortrag „Das Kreuz – ein uraltes Symbol und seine Bedeutung für uns Christen“ und Gedankenaustausch „Mit welchem Kreuz identifizieren wir uns?“
  • Danach Erarbeitung von Vorschlägen einer vom PGR zu benennenden Kommission
  • Dann folgt ein Gemeindeabend: Vorstellung der Vorschläge, Diskussion
  • Die Entscheidung des PGR erfolgt auf Grundlage der Diskussion

Einkehrtag am Samstag, 12. März, 9.00 bis 19.00 Uhr
„Liturgie Werkstatt I“ (siehe Plakat)
Emmausgang in Radebeul am Ostermontag nach der Eucharistiefeier

Erkundungsprozess – Verantwortungsgemeinschaft (VG):
Gemeindeabend am 12. April, 19.30 Uhr im Pfarrsaal
Gäste: Pfr. Norbert Gatz, Leiter unserer VG und ein Vertreter des Ordinariates
Glaubensseminar in Meißen (jeweils 19.30 Uhr):
15.02. Zur Lage der Kirche in Deutschland, Papstdokument (Kpl. Gonda)
22.02. Heiliges Jahr und Ablass (Pfr. Dr. Dittrich)
29.02. Verantwortungsgemeinschaft als geistliches Programm (Dr. Dittrich)
07.03. Verantwortungsgemeinschaft- strukturelle Fragen (Pfr. Gatz)

Christi Himmelfahrt
Mittwoch, 4. Mai,

19.00 Uhr Eucharistiefeier zur Eröffnung des Festes
20.00 Uhr Abschiedskonzert Esteban Orellana (Kirche)

Donnerstag; 5. Mai,

10.30 Uhr Eucharistiefeier in Coswig Hl. Kreuz

„Liederwald“ – Anschaffung der inzwischen ergänzten Liedblätter und weiterer Liederbuch-Exemplare, damit alle mitsingen können

Verabschiedung einer Hausordnung nach zwei weiteren gemeinsamen Sitzungen

Haushaltsplan offenlegen: Im Rahmen eines Gemeindeabends geplant
Sommerfest am 21. August
Gong – Pro und Contra: auf Tagesordnung in nächster PGR-Sitzung
Erfahrungsaustausch von PGR und Kirchenrat mit den Kirchenvorständen der evangelischen Nachbargemeinden (voraussichtlich September)

Die Sicht unserer „Hauptamtlichen“ auf unser aktuelles Gemeindeleben ermutigt uns, läßt uns manche Kontroverse innerhalb der Gemeinde als dynamische Kraft begreifen und bestärkt uns in unseren Aktivitäten.
Wir danken herzlich für Ihre Anregungen und begleitenden Gebete!

Ulrike Titze (PGR) und Werner Stammwitz (KR)

Hier noch einige Impressionen unseres arbeitsreichen Wochenendes.

Seitengespräche
Gesprächsführung
Nachspielzeit in der Scheune
Kirchenrat und PGR
Auswertung an frischer Luft
Mit unserem Kalender als zentralem Arbeitsmittel
In großer Runde
Der Kalender als Arbeitsgrundlage
konzentrierte Diskussion
Beschäftigung mit dem Bischofswort
Seitengespräche
Gesprächsführung
Nachspielzeit in der Scheune
Kirchenrat und PGR
Auswertung an frischer Luft
Mit unserem Kalender als zentralem Arbeitsmittel
In großer Runde
Der Kalender als Arbeitsgrundlage
konzentrierte Diskussion
Beschäftigung mit dem Bischofswort
Seitengespräche
Gesprächsführung